Gesunde Schule

Jahresprojektthema im Rahmen der Gesundheitsfördernden Schule und des Umweltzeichens 2011/12

„Ökologischer Fußabdruck“

In den Fächern, Biologie, Wirtschaftsgeographie, Betriebswirtschaftslehre, Ernährung, Bildnerische Erziehung,  Religion und einem Cool-Gesamtprojekt beschäftigen sich LehrerInnen und SchülerInnen mit dem Verbrauch der Ressourcen, den jeder einzelne von uns verursacht, bzw. die Erzeugung und der Vertrieb von Gütern verursachen.
In der Betriebsküche wird ein „Green Day“ eingeführt, d. h. es werden Nahrungsmittel bevorzugt, die wenig ökologischen Fußabdruck hinterlassen, sowie saisonale und regionale Produkte.

In unserer Schule wurde von der 4B zum Jahresthema „Ökologischer Fußabdruck“ ein Projekt durchgeführt.
Das Konzept ist, dass alle natürlichen Rohstoffe, die wir zum Essen, Wohnen, Reisen etc. verbrauchen, mehr Platz zum Nachwachsen auf unserem Planeten benötigen. Auch braucht die Natur Ressourcen, um unsere Abfälle abzubauen.
Der ökologische Fußabdruck macht diesen Flächenbedarf deutlich und zeigt ein verständliches Bild der ökologischen Grenzen unseres Planeten.
Schüler und Schülerinnen der 4. Jahrgänge gingen in jede Klasse und erklärten uns alles rund um diesen Fußabdruck. Sie teilten Fragebögen aus, die wir ausfüllten, um den Fußabdruck jeder Klasse und der gesamten Schule zu berechnen.
Das Ergebnis: Jeder Schüler benötigt in dieser Schule 1 ½ Erden. Das macht uns klar, dass wir mehr auf unseren Planeten achten müssen. Denn jeder kann persönlich verschiedene Maßnahmen setzen und gegen die Zerstörung unseres Planeten und damit unserer Lebensgrundlage kämpfen.
Zum Abschluss des Projekts besprachen wir gemeinsame Verhaltensmaßnahmen, um in Zukunft weniger CO2 zu verbrauchen.

Eva Pommer, 2B


Projektvormittag zum Abschluss des Jahresthemas „Bildung -Recht auf Bildung – Lernen“ im Rahmen der „Gesundheitsfördernden Schule“

Zahlreiche Klassen setzten sich im Schuljahr 2010/11 mit dem Thema Bildung und Lernen auseinander. Die Ergebnisse konnten zum Teil am Tag der offenen Tür und zum Großteil am Projektvormittag am 27. April betrachtet und erprobt werden.

Das Lernen der Sinne konnte im Blindenparcour geschult werden und soziales Lernen an verschiedenen Spielen deutlich gemacht werden. Interessante Experimente im Zusammenhang mit dem Geruchssinn und der Merkfähigkeit wurden angeboten. An Kunstobjekten konnte man sehen, was Bücher und Lesen für die SchülerInnen bedeuten, und viele Ausstellungen zeigten die Bedeutung von Bildung und  verglichen Schulsysteme in unterschiedlichen Ländern.

Besonders hautnah erlebten die SchülerInnen jene Spiele, die Lernstrategien und Lernmentalitäten behandelten und  die im Klassenzimmer durchzuführenden Übungen, die die Konzentrationsfähigkeit erhöhen.  Durch das Erklären, Kochen und Anbieten von „Brainfood“ erfuhren die Schüler, dass auch die Ernährung Einfluss auf ihre Lernfähigkeit hat.

Die Maturantin Mara Hauseder lud Klassen  in die Bibliothek ein, um dort ihr sehr aufwendig gestaltetes Maturaprojekt aus Kulturtouristik zum Thema Allgemeinbildung in Form eines Workshops vorzustellen.


Jahresthema 2008/09 "Fremde Länder - fremde Sitten"

Ganz im Zeichen von Toleranz und Völkerverständigung stand der

Projektvormittag am 1. April 2009

an unserer Schule. Dieses Ereignis war der Abschluss von zahlreichen Arbeiten zum Jahresthema „Fremde Länder – fremde Sitten“.

Alle Klassen konnten sich ansehen, was andere Klassen erarbeitet hatten oder an Workshops teilnehmen. In selbst erzeugten Spielen konnte das Wissen über italienische Bräuche und Feste überprüft und ergänzt werden, in einem Sketch konnte man den britischen Humor genießen, Kunstwerke zum Thema wurden ausgestellt, Hochzeitssitten in verschiedenen Ländern wurden bearbeitet, besondere Gewürze und Öle präsentiert, Couscous verkostet, Salsa getanzt, Stereotypen und Klischees hinterfragt, und Religionen ins rechte Licht gerückt.

In zahlreichen Ausstellungen wurden Länder der ganzen Welt und deren Sitten vorgestellt. Eine Klasse, die eine Mitschülerin aus dem Irak hat, hatte sich eingehend mit diesem Land beschäftigt und so seiner Mitschülerin besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Aber auch das Mädchen konnte so manches beitragen, was in keinem Buch oder im Internet zu finden war.

Wieder einmal war die Schule der Platz, wo man sich bemüht, Verständnis für gesellschaftliche und kulturelle Unterschiede zu vermitteln. Eine von vielen Aufgaben, die die Schule heute übernimmt. Ein Dank auch an das Raiffeisen-Schulsponsor-Team für die finanzielle Unterstützung.

Projektleiterin OStr. Mag. Hannelore Meiche
 

 


"Gesundheitsfördernde Schulen"

Die HBLA Neumarkt war eine der ersten Schulen, die am Österreichischen Netzwerk "Gesundheitsfördernde Schulen" teilgenommen hat (1993).

Im Schwerpunkt "Gesundheit und Soziales" wird die Zusammenarbeit mit dem Seniorenwohnheim Neumarkt fortgesetzt und ein neues Projekt der Zusammenarbeit mit der Werkstätte der Lebenshilfe Seekirchen begonnen.