COOL

Seit dem Schuljahr 2009/2010 unterrichten wir in der Fachschule mit COOL

Was heißt das? 

COOL ist eine Abkürzung für KOoperatives Offenes Lernen

Was ist das?


Offenes Lernen heißt, dass SchülerInnen mit Arbeitsaufträgen oder Arbeitsplänen, die sie von der Lehrerin/dem Lehrer bekommen, selbstständig arbeiten. Sie teilen sich dabei die Zeit selbst ein und können beim Auswählen der Aufgaben je nach Interesse und Lernfortschritt selbst Schwerpunkte setzen. Es gibt sowohl Pflicht- als auch Wahlaufgaben, wodurch eine Individualisierung des Lernens gewährleistet ist. Die Arbeitsergebnisse werden auf unterschiedliche Art kontrolliert.

 Warum OFFENES LERNEN?


Offenes Lernen fördert die Eigenverantwortlichkeit für das Lernen. SchülerInnen lernen sich selbst und ihre Arbeit zu organisieren und im Team zu arbeiten. Die Kooperation ist ein wichtiger Aspekt dieser Unterrichtsform und auch der Umgang mit Zeit und Ressourcen wird trainiert. Die Arbeitspläne können die unterschiedlichen Lerntypen, Lernfortschritte und Persönlichkeitsstrukturen der SchülerInnen besser als der herkömmliche Unterricht berücksichtigen.

 Wie wird COOL bei uns verwirklicht?


An einem 
COOL-Starttag, der im Rahmen einer mehrwöchigen Startphase stattfindet, bekommen die SchülerInnen erste Eindrücke vom Arbeiten mit Arbeitsaufträgen und Informationen über COOL allgemein. Im Anschluss werden sie durch ein gezieltes Methodentraining gut für den Start des COOL-Unterrichts vorbereitet.

Ein COOL-Block besteht aus 2 bis 3 im Stundenplan hintereinander liegenden Gegenständen. In diesen COOL-Stunden arbeiten die SchülerInnen bei freier Zeiteinteilung an den laufenden Arbeitsplänen dieser beiden (oder drei)  Gegenstände. In diesem Schuljahr werden die Gegenstände Rechnungswesen, Deutsch und Informations- und Officemanagement im Rahmen von COOL unterrichtet. Die LehrerInnen stehen jederzeit zur Verfügung und können sich besonders den schwächeren SchülerInnen widmen. Regelmäßig findet auch der Klassenrat statt.

Der Klassenrat
 

Eine wesentliche sozial-integrative Maßnahme bildet die Klassenratsstunde, zu der sich Klassenvorstand/Klassenvorständin oder ein anderer Lehrer/eine andere Lehrerin des Teams (freiwillig) mindestens einmal monatlich mit allen SchülerInnen einer Klasse trifft. Dort können alle möglichen Anliegen vorgebracht, Konflikte bearbeitet und demokratische Gesprächskultur erlernt werden. Der Klassenrat – ein Element der Klassen-Selbstverwaltung – wird von SchülerInnen moderiert und auch protokolliert. Die Tagesordnung wird üblicherweise am Beginn einer Sitzung gemeinsam durch das Einbringen der aktuellen Themen festgelegt und vom Gesprächsleiter/von der Gesprächsleiterin an die Tafel geschrieben.